von Chora


Beim Pilgern kommen nicht nur unsere Beine in Schwung, wenn wir einen Fuß vor den anderen setzen. Der ganze Körper ist im Ausdauermodus von Kopf bis Fuß.

Unser Mund passt sich diesem Rythmus gerne an, und gibt uns die Gelegenheit viele wertvolle Gespräche zu führen. Kommunikation ist etwas sehr wichtiges und belebendes. Schon haben wir wieder einen Teil der Strecke geschafft, wenn es lang wird. 

Hier kommt zusätzlich unser Geist in Schwung. Er beflügelt uns zu kreativen Höhen und bringt uns für die besten Ideen. Außerdem fordert das Pilgern unsere Achtsamkeit alle wegweisenden Zeichen zu finden, damit wir nicht versehentlich den Weg verlassen. Sehr wichtig ist es immer dann aufmerksam zu sein, wenn wir an tückischen Abzweigungen kommen, die unklar sind. Dort wird auf die Pilgerfreunde gewartet, damit niemals Eine verloren geht. So bietet die Gruppe Schutz und Sicherheit, besonders für die, die gerade alleine auf Abstand unterwegs sind. 

Was macht den Triathlon perfekt? 
Das sind die verschiedensten Pausen. Ja, richtig gelesen! 

Beim Picknick kommen die Beine zur Ruhe. Die heißgelaufenen Fuße können im Bach oder am Brunnen abkühlen. Frische Luft und ein lustiger Abend läßt uns gut schlafen, für eine erholsame Nachtruhe.

Der Mund möchte zwischendurch auch gerne schweigen. Die Ohren lauschen den Klängen der Natur. Es ist die Zeit für die stille Kommunikation, im inneren mit dir selbst. Das sollte nicht außer acht gelassen werden, denn auch das bringt dich immer weiter.

Auch der Geist möchte mal zur Ruhe kommen. Der Rhythmus der Schritte, der sich monoton wiederholt, lädt dich ein mal nicht zu denken. Du kannst einfach nur sein. Frei von Gedanken, mit der Zeit zur Gelassenheit.