Lange bevor wir einen Pilgerfuss auf französischen Boden setzten, wussten wir Nancy wollen wir auf jeden Fall „mitnehmen“. Man verknüpft mit manchen Orten Erwartungen, von denen man nicht einmal sagen kann woher sie stammen. Nancy klingt gut. Nancy klingt weich und weiblich. Damit ist eine wesentliche Erwartung schon definiert.

Unsere erste Begegnung mit Nancy kommt eher unerwartet und beschränkt sie lediglich auf den Bahnhof. Züge in Frankreich fahren anders. Die Orte sind nicht wie auf einer Perlenkette aneinander gereiht zu erreichen sondern manchmal muss man erst von seinem Ziel wegfahren um dann von einem anderen Ort wieder hin zu fahren. Dieser Umstand führte uns nach Nancy. Unser Ziel war Pont-à-Mousson, denn da residierten wir zu diesem Zeitpunkt. Da wir aber buchstäblich auf der Strecke geblieben waren kamen wir in den Genuss mit dem Zug über Nancy nach Pont-à-Mousson zu fahren. Dabei erhaschten wir einen ersten Blick auf die Stadt und der Grundstein für eine enge Beziehung zu diesem Ort war gelegt.

Und natürlich beginnen wir unser nächstes Pilgerabenteuer mit einem kurzen Aufenthalt in NANCY

Nancy, immer wieder Nancy